Diskussionsforum Hass im Netz

Hass im Netz

Wir leben in zornigen Zeiten: Hasskommentare, Lügengeschichten und Hetze verdrängen im Netz sachliche Wortmeldungen. Die digitale Debatte hat sich radikalisiert, ein respektvoller Austausch scheint unmöglich.

Ingrid Brodnig, die Autorin des Buches Hass im Netz, deckt die Mechanismen auf, die es den Trollen im Internet so einfach machen. Sie zeigt auch, wie Facebook zunehmend in die Kritik gerät, weil es durch seinen Algorithmus die angezeigten Newsfeeds zu „Echokammern“ macht, in denen der jeweilige Nutzer nur noch mit Neuigkeiten versorgt wird, die seine Meinung bestätigen und seinen Einstellungen entsprechen.

Millionen Menschen nutzen das Netz täglich – es sollte ein Medium der Aufklärung sein. Die Entwicklung zeigt aber, dass es für viele Nutzer ein Becken zur Verbreitung von Verschwörungstheorien ist. Wir wollen gern mit Ihnen über Ihre Erfahrungen mit „Hass im Netz“ sprechen: Sind Sie bereits einem Troll begegnet und wie haben Sie reagiert? Was tun Sie, wenn Sie Zeuge einer Beleidigung werden? Wie können Lügen entlarvt werden? Und wie kann Zivilcourage im Netz aussehen?

Kommen Sie zu uns in die Runde – wir laden Sie herzlich ein, mit uns und Ingrid Brodnig, Autorin aus Wien, Marc Dietzschkau, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dresden, und Dr. Ruben Hofmann, Rechtsanwalt in Köln, darüber zu sprechen. Die Moderation übernimmt Rico Grimm, Online-Magazin Krautreporter in Berlin.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung per Brief, Fax oder E-Mail

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Sachsen

Büro Dresden, Obergraben 17a, 01097 Dresden

Tel.: 0351-8046803, Fax: 0351-8046805, Email:

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